http://www.hanfthal.at/dorf/reise_split.html 01.02.2017
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Darüber waren sich am Ende der viertägigen Reise alle einig. Am Dienstag war bereits um 4 Uhr Tagwache mit dem Transfer zum Flughafen. Um 7 Uhr starteten wir bei regnerischem Wetter und landeten bereits nach einer starken Stunde bei schönem Wetter in Split. Immerhin war es für drei Teilnehmer der erste Flug und wir waren alle vom Landeanflug begeistert. Unser Hotel Villa Zarko in Kastel Luksic, nahe Trogir und Split, erfüllte alle Erwartungen. Unmittelbar am Meer gelegen, bot es die Möglichkeit, am Meerufer zu promenieren und die Landschaft zu genießen. Dies wurde auch ausreichend genutzt und stimmungsvolle Lokale erkundet.

Am zweiten Tag stand die Tour nach Split am Programm. Wir fuhren mit dem öffentlichen Verkehrsmittel (Linie 37) nach Split. Zu Fuß ging es zum Dokletianpalast in die Bucht von Split. Die im Jahre 305 vom römischen Kaiser erbaute Palastanlage ist der Stolz der Stadt und UNESCO Weltkulturerbe. Zuvor wurde noch das berühmteste Werk von Ivan Mestrovic, dem bekanntesten Bildhauer der Region, die Statue von Bischof Gregor von Nin besucht. Das Berühren der blankpolierten Zehe der 8 m hohen imposanten Statue verheißt Glück. Mit unserer Stadtführerin hatten wir allerdings kein besonderes Glück. Wir genossen dann das lebhafte Treiben am Riva - der Hafenpromenade mit der marmornen Flanierstraße und den vielen Straßencafes und exklusiven Shops. Bei Bilderbuchwetter unternahm die ganze Gruppe eine Fährschifffahrt zur Insel Brac mit dem Hafenort Supetar. Bei der einstündigen Überfahrt hatte man das Gefühl, eine Kreuzfahrt mit herrlichem Blick auf Split zu unternehmen. Der Abend klang dann gemütlich in unserem Hotel aus, wobei der Esel-Wein besonders mundete.

Am dritten Tag stand die Hafenstadt Trogir mit öffentlichem Verkehrsmittel am Programm, dessen gesamte Altstadt seit 1997 unter UNESCO Weltkulturerbeschutz steht. Die St. Laurentius Kathedrale mit herrlichem Ausblick vom Turm beinhaltet herrliche Bildhauerarbeiten. Auch die Festung Kamerlengo wurde bestiegen und in den stimmungsvollen Restaurants fand jeder seine idyllische schattige Mittagsrast in den romantischen engen Gassen der Steinhäuser. Unser Hotelkoch wartete mit einer regionalen Spezialität aus Dalmatien auf, womit der herrliche Tag seinen Ausklang fand.

Der vierte Tag stand im Zeichen der Preisverleihung und wurde in Split verbracht. Zunächst wurden von den 12 Nationen in einem Park direkt am Meer 12 Bäume der Freundschaft gepflanzt. Anschließend trafen wir uns am Hafen zu einem Millenniumsfoto aus schwindelnder Höhe unter dem Motto „Goldene Blume Europas” mit allen Teilnehmern am europäischen Blumenschmuckwettbewerb. Ein Teil der Gruppe besuchte dann noch die Mestrovic-Galerie und den Aussichtsberg Marjan mit einem Panoramablick über Split.

Dann begann der Irrweg zur Preisverleihung, die kurzfristig in die Nähe des Hadjuk-Split-Stadion verlegt wurde. Kaum ein befragter Passant kannte den Veranstaltungsort, dennoch waren wir die ersten Teilnehmer in dem feudalen Veranstaltungszentrum. Um 19:30 Uhr begann die Siegerehrung mit folkloristischen und musikalischen Darbietungen, wo wir durchsetzen konnten, dass alle 23 angereisten Teilnehmer an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Beim anschließenden Gala-Dinner waren allerdings nur 10 Personen zugelassen.

Am Abreisetag war dann bereits um 6 Uhr Tagwache, da der Rückflug um 8:50 Uhr angesetzt war. Inzwischen hatte in der Nacht der „Bora” eingesetzt und bescherte uns einen Rückflug mit Turbulenzen. Johann Schmidt und der nachgereiste Gerhard Schmid vertraten dann Hanfthal noch bei der Präsentation der teilnehmenden Städte und Dörfer in den Kellerräumen des Diokletianpalastes. Dieser Tag diente auch dem gegenseitigen Kennenlernens aller Teilnehmer, wobei unser mitgebrachter „Grüner Hanif” reißenden Absatz fand.

Alles in allem war es ein wunderbarer Ausflug, der vor allem dem jahrelangen Einsatz des Verschönerungsteams gewidmet war. Trotz der stattlichen Truppe verlief die Reise sehr harmonisch und bester Stimmung, bei der sich die Frau unseres Ortsvorstehers als ausgezeichnete Dolmetscherin und Verkehrsmittelorganisatorin erwies.

Eine große Fotogalerie dokumentiert den Ausflug der Hanfthaler Delegation und die vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Orte, die sie dort vorfand.